LADEEINRICHTUNG FÜR ELEKTROFAHRZEUGE

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LADEEINRICHTUNG FÜR ELEKTROFAHRZEUGE

Die Installation einer Ladeeinrichtung an einer bestehenden Anlage ist eine Erweiterung dieser. Änderungen, Erweiterungen an einer Kundenanlage sowie Neuanlagen dürfen nach §13 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) nur von Elektroinstallationsunternehmen welche im Installateurverzeichnis der Stadtwerke Groß-Gerau Versorgungs GmbH eingetragen sind, ausgeführt werden.

Bei der Planung von Änderungen, Erweiterungen sowie Neuanlagen müssen die einschlägigen Normen, die anerkannten Regeln der Technik sowie die Techn. Anschlussbedingungen der Stadtwerke Groß-Gerau Versorgungs GmbH in der jeweils gültigen Fassung beachtet werden.

Vor Installation einer Ladeeinrichtung sollte von einem im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektroinstallationsunternehmen geprüft werden, ob Ihre Anlage für den Anschluss eines Ladesystems geeignet ist, oder die Anlage und der Hausanschluss ggf. neu dimensioniert werden muss.

Gemäß Technischer Anschlussregel (TAR) Niederspannung (VDE-AR-N 4100) müssen Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge generell beim Netzbetreiber angezeigt bzw. angemeldet werden.

Ladeeinrichtungen größer 12 kVA (Einzel- oder Gesamtanschlussleistung) müssen vorab angemeldet und durch die Stadtwerke Groß-Gerau Versorgungs GmbH genehmigt werden. Diese Ladeeinrichtungen müssen als vollständig unterbrechbare Verbrauchseinrichtung in der Zähleranlage installiert werden. Eine Abstimmung zwischen dem Elektrofachbetrieb und uns ist erforderlich.

Um die Versorgungssicherheit und die Netzstabilität zu gewährleisten, ist es erforderlich jede Art einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge vorab bei der Stadtwerke Groß-Gerau Versogungs GmbH anzumelden.

Messkonzepte, Schaltbilder, Anträge ect. zur E-Mobilität finden Sie weiter unten im Downloadbereich.

Gibt es eine Förderung ?

Ja, es gibt eine Förderung bei der KFW (Zuschuss 440).

Investitionszuschuss zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von Wohngebäuden aus Mitteln des Bundes.

Mit dem Förderprodukt wird die Beschaffung und Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlichen Bereich von bestehenden Wohngebäuden gefördert. Das Produkt ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Ziel der Förderung ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen.

Was wird denn gefördert ?

Der Erwerb und die Errichtung einer neuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses sowie der damit verbundenen Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland.

Wer wird gefördert?

Private Eigentümer (Privatpersonen), Vermieter und Mieter. Mieter jedoch benötigen aber die Zustimmung des Vermieters. Weiterhin Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger.

Das Wohneigentumsgesetz wurde dazu reformiert. Die Novelle sieht unter anderem vor, dass künftig nur noch die Hälfte der Wohnungseigentümer, gerechnet nach Stimmanteilen, zustimmen muss, wenn jemand eine Ladestation installieren will. Die Kosten trägt jedoch immer der Antragsteller.

Welche Rechte habe ich als Mieter?

Sie profitieren ebenfalls von der Förderung, vorausgesetzt ihr Vermieter hat Ihrem Vorhaben zugestimmt. Die Kosten tragen Sie als Mieter.

Wie hoch ist die Förderung

Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Sollten mehrere Ladepunkte installiert werden und die Gesamtkosten höher sein, erhöht sich der Zuschuss. ( siehe Tabelle KFW Zuschuss 440 )

Was sind die Voraussetzungen für die Förderung?

Gefördert werden Ladestationen, die an Stellplätzen eines Wohngebäudes errichtet werden und ausschließlich zum Aufladen von eigenen beziehungsweise selbstgenutzten Elektrofahrzeugen genutzt werden.

Die Ladestation muss in der Bundesrepublik Deutschland errichtet werden und darf nicht öffentlich zugänglich sein.

Die Ladestation muss eine Ladeleistung von 11 Kilowatt pro Ladepunkt aufweisen.

Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss zu 100% aus erneuerbaren Energien stammen. Zum Beispiel Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder über einen entsprechenden Stromliefervertrag.

Die Ladeleistung entspricht entweder der Nenn-Ladeleistung, die vom Hersteller ausgewiesen wird, oder der eingestellten Ladeleistung.

Auf Anforderung des Netzbetreibers ist die Steuerung der Ladestation zuzulassen. Die Ladestation ist dann als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG zu behandeln. Hierdurch wird eine Überlastung des Stromnetzes verhindert.

Die Einbaumaßnahmen sind durch Fachunternehmen vorzunehmen. Insbesondere die Errichtung und Inbetriebnahme der Ladestation muss durch ein Installationsunternehmen (siehe §13 Niederspannungsanschlussverordnung) erfolgen.

Welche Ladestationen werden gefördert ?

Auf den Seiten der KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finden Sie eine aktuelle Liste über Hersteller förderfähiger Ladestationen im Bereich „Was fördern wir?”

Wie komme ich an die Förderung ?

Bevor Sie Ihre Ladestation bestellen, stellen Sie Ihren Antrag direkt im KfW-Zuschussportal.

Sie beantragen Ihren Zuschuss vor Beginn Ihres Vorhabens im KfW-Zuschussportal. Bitte wählen Sie das Produkt "Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude" (440) aus.

Sobald Sie die Antragsbestätigung für den Zuschuss bekommen haben, weisen Sie Ihre Identität nach.Entweder per Schufa-Identitäts-Check, Video-Identifizierung oder per Postident-Verfahren.

Dann können Sie die Ladestation durch einen Fachbetrieb installieren lassen.

Ist alles fertig, die Ladestation eingebaut? Dann können Sie im KfW-Zuschussportal die Durchführung Ihres Vorhabens bestätigen. Dazu laden Sie bitte Ihre Rechnungen für Kauf und Installation online hoch.

Anschließend erhalten Sie den Zuschuss auf Ihr Konto ausgezahlt.

 
 

Fragen zu Tarifen und Verträgen

Jörg Neumann
Leiter Vetrieb
Telefon 06152 172017
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Sabine Seitz
Vertrieb
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Michael Kornmann
GGV Leiter Stromnetze
Telefon 06152 172014
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Gerd Zöllner
GGV Techn. Leitung Messstellenbetrieb
Telefon 06152 172027
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